SV Merseburg 99 e.V.

2.Mannschaft : Spielbericht Kreisoberliga, 24.ST (2009/2010)

SV Merseburg 99 II   GW Löbejün
SV Merseburg 99 II 3 : 2 GW Löbejün
(2 : 1)
2.Mannschaft   ::   Kreisoberliga   ::   24.ST   ::   17.04.2010 (15:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

3x Marcus Horenburg

Assists

Steve Harport

Zuschauer

50

Torfolge

1:0 (06.min) - Marcus Horenburg
1:1 (08.min) - GW Löbejün
2:1 (42.min) - Marcus Horenburg
3:1 (50.min) - Marcus Horenburg (Steve Harport)
3:2 (80.min) - GW Löbejün

3 mal Marcus Horenburg

Nach dem Derbysieg am Mittwoch gegen den VfB IMO bestand das Hauptziel darin auch gegen den Abstiegskanditaten Löbejün die Anspannung und Konzentration hoch zu halten. Diese Vorgabe wurde leider in den 90 Minuten viel zu selten umgesetzt. Eigentlich hätte das schnelle 1:0 durch M. Horenburg mit sattem Schuß aus 22m (6.) dem SV 99 II in die Karten spielen müssen, aber stattdessen zog Überheblichkeit ein. Das schnelle 1:1 durch Götze (8.) war das Ergebnis einer Kette vieler Fehler angefangen durch einen einfachen Ballverlust im Sturm über das Mittelfeld bis hin zu den Abwehrspielern. Der Gastgeber hatte große Probleme ins Spiel zu finden, da zu viele einfache Abspielfehler über wenige Meter und zum Teil ganz schwache Zweikampfwerte keinen Spielrhythmus ermöglichten. Sicherlich kamen katastrophale Platzverhältnisse verschuldet durch das Mittwochtraining auf tiefem Boden durch den MSV Buna Schkopau noch dazu, dies kann aber nicht als Alibi gelten. Dank M. Horenburg mit einem Schuss aus spitzem Winkel, der den Torwart überraschte, konnte der SV 99 II wenigstens mit 2:1 in die Kabine gehen (42.). Die etwas deutliche Halbzeitansprache schien ab der 46. Minute vorerst zu fruchten. Nach scharfer Eingabe von S. Harport erzielte M. Horenburg das 3:1 direkt mit der Hacke. Dies war ein Traumtor, das Rudi Jacobs so ins Schwärmen brachte, dass er den Torschützen als einer der ersten selber umarmte. Nach diesem Tor zog der SV 99 II das Tempo etwas an und wollte die entgültige Entscheidung. Die größte Chance zum 4:1 hatte M. Kolbe aber der Torwart hielt seinen Schuß aus 6m in großer Manier. Nach dieser Aktion wollte der Gastgeber ohne viel Aufwand das Ergebnis verwalten. Konnte J.Hoffmann gegen Weigelt noch einen Schuß erstklassig aus 10m aus dem Winkel holen, war er 1 Minute später beim Kopfballtreffer des kleinen Spielers Eschke aus 6m chancenlos (80.). Nun begann das total unnötige große Zittern. Der Gast warf alles nach vorn, konnte sich aber keine Großchance mehr erarbeiten.

Fazit:
Der SV 99 II ist mit einem blauen Auge davon gekommen. Beim Gastgeber sollte jeder Spieler die Erkenntnis gewonnen haben, dass 90 Minuten Konzentration notwendig sind, um seine Spiele in der spielstarken Kreisoberliga zu gewinnen.


Quelle: J. Sachse
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