SV Merseburg 99 e.V.

1.Mannschaft : Spielbericht Saalekreispokal, HF (2011/2012)

MSV Buna Schkopau   SV Merseburg 99
MSV Buna Schkopau 1 : 2 SV Merseburg 99
(0 : 1)
1.Mannschaft   ::   Saalekreispokal   ::   HF   ::   17.12.2011 (13:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Mirco Müller, David Schrahn

Torfolge

0:1 (28.min) - Mirco Müller per Weitschuss
0:2 (77.min) - David Schrahn
1:2 (90.min) - MSV Buna Schkopau

Schwer erkämpfte Finalteilnahme

In einem hart umkämpften, spannenden aber keineswegs unfairen Kreispokalhalbfinale bezwang der SV 99 den MSV Buna Schkopau mit 2 : 1 . Wer geglaubt hatte, dass auf Grund der Heimstärke des SV 99 in der Landesklasse ( 9 Spiele : 25 Punkte und 25 : 6 Tore ) sich die Partie zu einer einseitigen, langweiligen Veranstaltung entwickelt, sah sich schnell getäuscht. Der MSV Buna Schkopau, der nichts zu verlieren hatte, agierte weitaus spritziger als die meisten Mannschaften, die der SV 99 bisher in der Landesklasse zu Hause zu Gast hatte. Der SV 99 wusste um die Spielstärke des MSV, speziell um das zentrale Mittelfeld mit Bethke, Saylemez und Sabri. Das die 99-er in dieser spielgestaltenden Zone kein Übergewicht erlangen konnten, lag hauptsächlich daran, dass nach einer langen Saison die mentale und geistige Frische fehlte, man oft einen Schritt zu spät in den Zweikampf kam. Auch gestaltete sich der Spielaufbau, bzw. der letzte Pass in die Tiefe, auf Grund des starken Rückenwindes in der ersten Halbzeit für den SV 99 extrem schwierig. Trotzdem muss der SV 99 in der 5. Min. in Führung gehen, aber L. Drahtschmidt wollte 5 m vor dem Tor nochmals querlegen, anstelle zu schießen. Kurze Zeit später holt S. Pfennig erstklassig einen Schuss von Saylemez aus dem Eck. Eine weitere Großchance lies K. Wötzel aus Nahdistanz ungenutzt. Das 1 : 0, welches für den MSV möglich war, fiel aber für den SV 99 durch eine starke Einzelleistung von M. Müller war, der mit einem Klassetor aus 28 m in den Winkel traf. Kurze Zeit später versuchte sich S. Schlorf aus ähnlicher Position, nur sein Schuss ging knapp vorbei. Auffällig in dieser Phase des Spieles waren die vielen Freistöße und Ecken für den MSV, die alle durch eine aufmerksame Defensive der 99-er wirkungslos blieben.
Aus der Kabine kamen die Spieler des SV 99 mit der Gewissheit, sich unbedingt steigern zu müssen um ins Finale einziehen zu können. Mit dem starken Wind im Rücken hatte der MSV Feldvorteile, versuchte sich hauptsächlich durch Weitschüsse, denen aber die Präzision fehlte. Der SV 99 zog sich bis zur Mitte zurück , wollte mit einem schnellen Konter für die Vorentscheidung sorgen. Vollkommen richtig bewertete Schiri Hartkäse aus nächster Nähe die Situation, als Schreiter im Strafraum der 99-er einen Elfer herausholen wollte, aber zu recht keinen bekam Zu einem Elfer gehört unfairer Körperkontakt, den haben aber nur die Gastgeber gesehen. In der 77. Min. erzielte D. Schrahn nach einem schnellen Umkehrspiel das 2 : 0. Man kann die Leistung des SV 99 an diesem Tag kritisch sehen, das werden die Verantwortlichen auch machen, aber um zu gewinnen, gehört auch Kaltschnäuzigkeit und Cleverness dazu, in dieser Beziehung hatte der SV 99 an diesem Tag ein Plus. Als nach einer Attacke bei S. Harport eine blutende Nase behandelt wurde, kassierten die 99-er in Unterzahl in der 90 Min. das 1 : 2, was gleichbedeutend der Endstand war.


P.S.

Der Spielbericht des MSV auf dessen Homepage ist ausführlicher beschrieben. Das hat auch damit zu tun, dass viele Nebenkriegsschauplätze erörtert wurden. Auf eine Sache möchte ich eingehen die mir wichtig erscheint. Ich habe mich persönlich per Mail beim Trainer A. Weber dafür entschuldigt, dass der überreichte Wimpel aus der Mappe unter die Bank gefallen ist und es nach Abpfiff keiner bemerkte. Bei aller Rivalität die bleiben wird, möchte ich betonen, dass diese Sache keine Absicht und keine Provokation war.


Quelle: Jörg Sachse
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