SV Merseburg 99 e.V.

2.Mannschaft : Spielbericht Kreisoberliga, 8.ST (2011/2012)

FSV Raßnitz   SV Merseburg 99 II
FSV Raßnitz 3 : 3 SV Merseburg 99 II
(1 : 2)
2.Mannschaft   ::   Kreisoberliga   ::   8.ST   ::   22.10.2011 (15:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

2x Andreas Schütze, Axel Pöhlandt

Assists

2x Marc Bohl, Steve Harport

Gelbe Karten

Tino Schneider, Steve Harport

Zuschauer

50

Torfolge

0:1 (12.min) - Andreas Schütze (Steve Harport)
0:2 (14.min) - Axel Pöhlandt (Marc Bohl)
1:2 (24.min) - FSV Raßnitz
1:3 (55.min) - Andreas Schütze per Elfmeter (Marc Bohl)
2:3 (81.min) - FSV Raßnitz
3:3 (90.min) - FSV Raßnitz

Enttäuschendes Ergebnis

Nach einem Tor in der buchstäblich letzten Sekunde musste die Zweite beim 3:3 sicher geglaubte Punkte doch noch in Rassnitz liegen lassen. Das Spiel spiegelt jedoch sehr gut das Manko des Teams wieder.

Gegen einen sehr kampfstarken FSV Rassnitz tat sich die mit komplett veränderter Verteidigung einschliesslich Torwart antretende Mannschaft zunächst ein wenig schwer ins Spiel zu kommen. Doch die erste Chance der
Heimmannschaft in der 4. Minute durch einen Kopfball, der über das Tor flog war offensichtlich ein Weckruf. Was folgte waren extrem starke 20 Minuten in denen dem Gegner Hören und Sehen verging. Spätestens an der Mittellinie wurden die Bälle abgefangen und mit schnellem Konterspiel wie aus dem Lehrbuch zum Tor des FSV gespielt. Schon in der 12. Minute markierte Andi Schütze das 1:0, nachdem er den wohl schönsten Spielzug der laufenden Saison nach Vorlage von Steve harport abschloss. Nicht minder schön das 2:0 in der 14. Minute durch Axel Pöhlandt, der eine schöne Vorlage von Marc Bohl ohne Mühe einnetzen konnte. Die 99er dominierten das Spiel in dieser Phase und hätten in der 19. Minute durch Marc Bohl die Vorentscheidung erzielen können. Doch dieser machte einen Schnörkel vor dem Tor zuviel und die gute Chance war dahin. Das Heimteam war da sehr viel effektiver. Nach einem unnötigen Ballverlust der 99er im Spielaufbau wurde der Ball lang Richtung Tor gespielt. Die folgende Hereingabe wurde in der 24. Minute prompt zum Anschlusstreffer genutzt. Nach dem dann auch noch der erneut stark spielende Marcus Immig verletzt den Platz verlassen musste, verloren die Männer aus dem Stadtstadion völlig den Faden. Gegen die meist mit langen Bällen agierenden Rassnitzer spielte man einfach zu nachlässig. Balleroberungen waren kaum noch zu verzeichnen und das zuvor so gute Kombinationsspiel wurde durch Einzelaktionen ersetzt. Dem glänzend haltenden "Nottorwart" Jan Gebauer war es zu verdanken, dass man mit einer 1:2 Führung in die Kabine ging.
Nach der Pause waren die 99er dann leicht verbessert, wenn auch nicht so zwingend wie in der Drangphase vor der Pause. Durch einen Strafstoss konnten das Team den alten Abstand wieder herstellen. Andi Schütze verwandelte in der 55. Minute souverän. Danach rannten die Gastgeber auf das Tor der Merseburger, die ihrerseits die Konter nur hätten ausspielen brauchen. Doch immer wieder scheiterte man daran, dass man die Bälle einfach zu lange hielt und damit das Spiel zu langsam wurde. Die Gastgeber wurden mit zunehmender Spieldauer auch immer ruppiger im Zweikampf um das Spiel noch zu drehen. In der 80. Minute hätte Peter Kämmerer dann nach einem Konter die Entscheidung herbeiführen können, doch er wurde beim Abschluss noch abgeblockt. In der 81. Minute mussten die 99er dann den Anschlusstreffer hinnehmen. Einen Freistoss liess man halbhoch durch den Strafraum segeln. So sahen sich dann alle fragend an, als der FSV Rassnitz durch seinen aufgerückten Libero mit Direktabnahme den Anschlusstreffer erzielte. Wer jetzt glaubte, die Männer der Zweiten würden noch einmal eine Schippe nachlegen sah sich aber getäuscht. Und wie so oft im Fussball, wenn man den Gegner stark werden lässt, macht dieser dann auch noch ein Tor. In der 3. Minute der Nachspielzeit kullerte ein zweifach abgefälschter Freistoss aus 22 m über die Torlinie der entsetzen 99er. Für die Gastgeber sicher ein schmeichelhaftes Ergebnis, wenn auch auf Grund der enormen Willens- und Kampkraft nicht unverdient.

Phasenweise spielte das Team der Zweiten wirklich glänzend, aber leider eben nicht über die gesamte Spielzeit.


Quelle: P. Wiest
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