SV Merseburg 99 e.V.

1.Mannschaft : Spielbericht Landesliga Süd, 8.ST (2013/2014)

SV Merseburg 99   SG BW Brachstedt
SV Merseburg 99 1 : 0 SG BW Brachstedt
(0 : 0)
1.Mannschaft   ::   Landesliga Süd   ::   8.ST   ::   06.10.2013 (14:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Ronny Schwerdtfeger

Assists

David Schrahn

Gelbe Karten

Marcus Hebestreit

Torfolge

1:0 (89.min) - Ronny Schwerdtfeger (David Schrahn)

Es war ein dreckiger Sieg

Wer im Spiel gegen Brachstedt ins Stadtstadion kam und einen mit viel Selbstvertrauen
und großen Siegeswillen ausgestatteten SV 99 erwartet hatte, sah sich zumindest in der ersten Halbzeit getäuscht. Eine Kopfballchance von G. Ibrahim aus 7 m ( 8. Min. ) war die einzige nennenswerte Torchance des SV 99 in der 1. HZ. Da sich auch der Gast aus Brachstedt in der 1. HZ keine nennenswerte Torchance erspielte, war es ein Match hauptsächlich zwischen den Strafräumen. Keine Frage der Tabellenstand beschäftigt die junge Truppe des SV 99 mental mehr als ein Außenstehender zu glauben mag. Eine hohe Fehlpassquote, fehlende Aggressivität in vielerlei Aktionen, prägten das Spiel des SV 99.
In der Halbzeitpause gab es nur eine kurze aber sehr laute Ansprache von Trainer Küch. Ab der 46. Min wurde das Spiel des SV 99 endlich zielstrebiger. In der 50. Min. pariert Keeper
Wiermann einen Schuss erstklassig von M. Fiebiger aus 16 m. Da der Gast mit dem Unentschieden leben konnte, konzentrierten sie sich hauptsächlich auf die Defensive. Nach einem groben Foul von Murig an M. Fiebiger, blieb Schiri Schaller nichts anderes übrig als Murig die rote Karte zu zeigen ( 73. ) Nun verstärkten die 99 er noch die Offensivbemühungen aber oft fehlte die letzte Präzision , Abgeklärtheit und Cleverniss .
Stark die Parade von Keeper Wiermann gegen einen platzierten Freistoß von Immig aus 25 m. Als keiner mehr mit einem Dreier rechnete, fasst sich D. Schrahn ein Herz und schießt aus 18 m scharf aufs Tor, Keeper Wiermann lässt zur Seite abprallen und R. Schwerdtfeger versenkt in der 89. Minute zum vielumjubelten Siegtreffer.


Fazit : Keine Frage, es war ein glücklicher Sieg dank eines Jokertores. In 2 Wochen fragt
keiner mehr, wie es zustande kam. Es bleibt die Hoffnung, dass dieser Sieg Fesseln
löst, eine gewisse Lockerheit sich einstellt und die mentale Blockade im Kopf
der Vergangenheit angehört.


Quelle: J. Sachse
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